Eingeweihte Schwitzhütte am Kaiserstuhl

Hey, hey, liebste Grüße vom Vulkan. Die Schwitzhütte ist eingeweiht. Es war eine volle Schwitzhütte mit wundervollen Frauen und einem wundervollen Feuerhüter. Ein geweihter Ort, den ich jetzt wochenlang mit meiner Kraft, meiner Magie, meinem Gesang, aber auch wirklich mit Steinen und Blumen gesegnet habe, ist eingeweiht worden am Samstag, den 28.03.26.

Wir hatten in der Nacht frostige Erde und so war es eher eine Hütte, die von Unten Kühle hatte und von Oben die Hitze der Steine und die feuchte Hitze. So viel ist geschehen. Ich freue mich, wenn die Frauen, die dabei waren, was erzählen wollen. Ich freue mich, wenn wir uns mal in der Schwitzhütte treffen.

Liebe Naomi,

Das Wochenende bei Dir mit dem Schwitzhüttenritual am Vulkan und der anschließenden Trommelreise war für mich ein tiefes Eintauchen in eine innere Wahrheit.

Zunächst wurde ich mit meinen eigenen Erwartungen und Vorstellungen konfrontiert. Sie hielten mir einen Spiegel vor und zeigten mir Anteile in mir, die mich eng und klein machen. Im Laufe des Wochenendes durfte ich jedoch erkennen, dass es nicht um mich geht, sondern um die (Frauen-)Gemeinschaft und um die Verbindung zur heiligen Mutter Erde – so, wie es die Schwitzhütte als Verbindung zur Gebärmutter der Erde symbolisiert: eine Ehrung und eine vollständige Hingabe an uns selbst und damit an das Leben.

Natürlich hat jede von uns ihre eigene Geschichte mit in den Kreis gebracht. Doch es ging weniger darum, unsere Geschichten des Leids zu erzählen, als vielmehr darum, den Geschichten der anderen Frauen achtsam zuzuhören und der Stille Raum zu geben, die zwischen den Worten liegt – einer Stille, die auch Dunkelheit in sich trägt. Manchmal ist die Stille größer als jedes Wort. Danke, dass Du uns so achtsam und behutsam durch diese Erfahrung geführt hast.

Das kostbare Geschenk der Schwitzhütte, des Frauenkreises und dieses besonderen Ortes ist für mich die Möglichkeit zur Transformation und zur Erkenntnis: Das Dunkle darf ans Licht kommen, und das Wesentliche gewinnt Raum - Verbundenheit und Liebe.
Mein persönlicher Höhepunkt war die anschließende Trommelreise. Lange habe ich einen Schmerz mit mir getragen - eine Angst vor Verlust, Tod und Einsamkeit. In der Trommelreise durfte ich einer Begegnung begegnen, die diesen Schmerz berührt und verwandelt hat. Ich wurde in eine unendliche Liebe gehüllt. Die grenzenlose Gegenwart von Mutterliebe hat mich getröstet, gehalten und mir die Angst genommen, jemals aus der Liebe und der Verbindung zu fallen. Vielleicht werde ich diese Verbundenheit im Alltag manchmal wieder verlieren. Doch nun habe ich die Erinnerung und die Möglichkeit, sie in mir wiederzufinden und wachzurufen.

Dafür danke ich Dir, Deiner Trommel, diesem magischen Ort und auch Deinem kleinen Wolf von ganzem Herzen.

Love
Petra
— Petra, Teilnehmerin der ersten Schwitzhütte am Kaiserstuhl bei Naomi Pamuya
Viele Menschen sehnen sich nach Ritualen, ich auch. Naomi Pamuya schafft Räume, in denen kraftvolle Rituale stattfinden. Das ist in einer so großen Intensität nur möglich, weil Naomi den Raum in liebevoller Unerschütterlichkeit hält. Und weil sie wirklich weiß, was sie tut. So kann ich mich dem Leben anvertrauen und mich fallenlassen. Ein wunderbares Beispiel ist die Schwitzhütte, die kürzlich auf ihrem schönen Grundstück - ein Kraftort - am Kaiserstuhl stattgefunden hat. Davor ein Feuer, in dem die Steine erhitzt werden. In der selbstgebauten warmen Hütte, der „Gebärmutter der Erde“, zehn Frauen, die für einige Stunden auf dem Boden sitzen, ihre Wünsche sprechen, beten, schreien, weinen - in großer Verbundenheit miteinander und der ganzen Welt, die sie danach mit neuen Augen sehen. Ich habe mich vielleicht noch nie so geerdet und getragen gefühlt.
— Lisa, Teilnehmerin der ersten Schwitzhütte am Kaiserstuhl bei Naomi Pamuya
Als ich mich zur Schwitzhütte am Kaiserstuhl angemeldet hast, hatte ich eigentlich kein Thema. Die Monate zuvor waren intensiv gewesen. Ich bin durch viele Prozesse und viele Erkenntnisse gegangen. Es hat sich so viel gezeigt. Eigentlich wollte ich keine weiteren Entwicklungen anstoßen und nur feiern, dass ich hier bin, in dieser Welt auf dieser Erde als Menschenfrau. Gleichzeitig wollte ich die erste Schwitzhütte am Kaiserstuhl nicht verpassen. Also meldete ich mich an.

Bei Naomi, mit den wundervollen Frauen im Kreis wurde mir klar, dass ich nicht suchen muss - keinen Schmerz, keine weitere Entwicklung - ich darf einfach nur da sein. Einfach nur erleben.

Im Kreis wählte jede Frau für sich ihren späteren Platz in der Schwitzhütte. Wir standen mal hier und mal dort. und plötzlich war da mein Platz. Vom Verstand her hätte ich den Platz niemals gewählt - Nordosten, das Heilige Chaos - und doch spürte ich, dass das mein Platz in dieser Zeremonie sein würde.

Als die Zeremonie begann, wurde die Hitze langsam stärker. In der Schwitzhütte wurde es dunkler, enger, intensiver. Die Emotionen begannen sich zu bewegen und die Frauen öffneten sich. Manche wurden traurig, andere wütend, wieder andere spüren plötzlich Ängste oder Erinnerungen.

Und ich saß dort am Platz des Heiligen Chaos und spürte etwas sehr überraschendes: Ruhe. In mir war keine Überforderung und auch kein Gefühl, dass ich etwas kontrollieren oder lösen müsste. In mir herrschte diese tiefe Ruhe.

Ich konnte die Emotionen der anderen wahrnehmen, konnte fühlen, was im Raum passiert, aber ich wurde nicht hineingezogen. Es war, als würde alles durch mich hindurchfließen, ohne mich mitzunehmen. Das ist das Geschenk der Schwitzhütte am Kaiserstuhl bei Naomi Pamuya. Immer wieder erlebe ich jetzt Momente dieser Klarheit und Ruhe in meinem Alltag. Danke an dich und deinen heiligen Ort.
— Anna, Teilnehmerin der ersten Schwitzhütte am Kaiserstuhl bei Naomi Pamuya

Ich freue mich, wenn wir uns mal in meiner Schwitzhütte am Kaiserstuhl treffen. Naomi Pamuya

Weiter
Weiter

Schwitzhütte am Kaiserstuhl